Banff & Jasper Nationalpark

Im Juli 2017 starteten Carina und ich zu unserem kleinen Trip durch den kanadischen Westen und die USA. Beginnen wollen wir die Reise in Calgary. Von dort aus geht es über die Nationalparks Banff und Jasper nach Vancouver und Vancouver Island. Anschließend stehen noch Seattle und New York City auf unserem Plan.

Banff Nationalpark

Sunshine Meadows

Laut unserer Gastgeberin Karin ist diese Wanderung zur schönsten in ganz Kanada gewählt worden. Direkt vor den Toren der Stadt Banff liegt das Sunshine Valley. Von hier aus geht es mit der Gondel auf den Berg zum Start. Hier hat man auch einen wunderbaren Weitblick bis zum Mt. Assiniboine in ca. 50 Kilometern Entfernung und die Seen die das Ziel der Wanderung darstellen. Der Rundweg führt vorbei an allen drei Seen und ist in ungefähr 3 Stunden gut zu schaffen. Wer die Aussicht und Natur genießt nimmt sich gerne mehr Zeit.

Takakkaw Falls

Der Weg vom Highway zu den Takakkaw Falls ist zwar kurz und unspektakulär, die Fälle selbst sind aber mehr als beeindruckend! Außerdem ist der Blick von den Fällen über den Fluss und die Berge im Hintergrund einer der besten der Gegend – zumindest wenn ihr mich fragt.

Emerald Lake & Natural Bridge

Der Emerald Lake ist angeblich – wie der Name vermuten lässt – smaragdgrün. Als wir da waren war er ’nur‘ türkis. Trotz des Regens der einsetzte als wir ankamen war es doch einen Abstecher wert. Die Wanderungen dort kann ich allerdings nicht beurteilen.

Die nahegelegene Natural Bridge ist eigentlich nur eine Felskante die im Laufe der Zeit vom Wasser ausgehöhlt wurde. Auf der Aussichtsplattform tummeln sich trotzdem dutzende Besucher und der vorgelagerte Parkplatz ist gerammelt voll. Eigentlich erstaunlich…

Moraine Lake

Mein ganz persönliches Highlight der Reise war der Moraine Lake. Die Aussicht direkt vom aufgetürmten Steinhaufen auf den See ist der Hammer und die Kulisse einfach unrealistisch. Unten der türkise See, dahinter die sogar im Juli noch schneebedeckten Hänge der Rocky Mountains. Leider waren wir aufgrund einer Verletzung nicht in der Lage eine Wanderung zu machen um den Blick von einer weniger überlaufenen Stelle zu genießen. Aber selbst direkt am Ufer des Sees oberhalb des Parkplatzes könnte ich stundenlang bleiben.

Johnston Canyon

Ein kurzer Ausflug in den Johnston Canyon lohnt sich auf alle Fälle. Der Weg entlang des Flusses, vorbei an den Lower Falls hin zu den Upper Falls dauert ungefähr 90 Minuten und belohnt mit vielen Blicken auf kleine und große Wasserfälle. Speziell an den Lower Falls kann es allerdings sehr eng werden da die Aussichtsplattform am Ende eines schmalen Ganges in einer Höhle liegt. Sich aneinander vorbeizuquetschen ist dort fast nicht möglich und so müssen sich kleinere Grüppchen abwechseln. Dafür wird man mit einem nassen Ausblick auf die Lower Falls belohnt. Kleiner Tipp: Regenjacke nicht vergessen!

Die Upper Falls bieten gleich zwei Besucherplattformen. Oberhalb und unterhalb der Fälle hat man wunderbare Blicke auf die tosenden Wassermassen. Meiner Meinung nach kann man aber nur von unten die Größe der Wasserfälle erfassen.

Mistaya Canyon

Auf unserem Weg entlang des Icefield Parkway in Richtung Norden kamen wir an einigen schönen Ecken unweit der Straße vorbei. Eine davon ist der Mistaya Canyon.

Nur 20 Gehminuten abseits des kleinen Parkplatzes am Highway gelangt man zu einer Brücke über den Fluss. Hier sammeln sich alle Touristen die einen Blick in den Canyon erhaschen wollen. Wer jetzt noch zwei weitere Minuten investiert findet sich ab von allen Anderen auf einem Felsplateau wieder und kann den Blick flussaufwärts genießen. Hier gibt es außerdem den besseren Blick in den Canyon.

Athabasca Glacier

Ebenfalls am Icefield Parkway gelegen ist der Ausgangspunkt der Wanderung zum Athabasca Glacier und die „Haltestelle“ der Gletscherbusse. Eine Tour mit diesen Fahrzeugen mit ballonartigen Reifen kostet ungefähr 120 CAD – wir haben den Blick also von unten genossen. Die Wanderung führt auch nur bis zur Unterkante der Gletscherzunge und war für uns ebenfalls nicht interessant. Viel spannender und gleichzeitig auch erschreckend sind die Schilder, die die Größe des Gletschers vor Jahren und Jahrzehnten zeigen. Unvorstellbar in welch kurzer Zeit eine solche Eismasse schmilzt.

Tangle Creek

Ein weiterer kurzer Stop am Highway nach Norden könnte der Tangle Creek sein. Mal wieder ein Wasserfall, nur diesmal DIREKT an der Straße. Super geeignet für eine Mittagspause.

Jasper Nationalpark

Im Jasper Nationalpark haben wir keine Wanderungen unternommen. Lediglich eine kurze Bootstour auf dem Maligne Lake war drin.

Tierbeobachtungen

Der Jasper Nationalpark und die direkte Umgebung von Jasper sind für Leute, die gerne Tiere beobachten und fotografieren (also mich) wie gemacht. Direkt am Highway stehen riesige Hirsche und aufgrund der Kulisse sieht man nicht mal dass man aus dem Auto auf dem Highway fotografiert. Ideal! Kleine Streifenhörnchen gibt es an jeder Ecke und Murmeltiere sieht man hin und wieder. Ab und zu läuft ein Bär vorbei, das sieht man meistens daran dass bereits etliche Autos im Weg stehen. Und wer genau schaut findet Weißkopfseeadler im Baum oder am Himmel. Ich könnte den ganzen Tag draußen sitzen und Fotos machen.

Die detaillierte Route der Reise könnt ihr – zusammen mit einigen weiteren Bildern – hier anschauen.

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