Fjällräven Classic 2016 – Teil 2

Auf ins Abenteuer – die Classic beginnt

In einer riesigen Traube von Menschen starten wir mit ca. 500 anderen Verrückten ins Ungewisse. Am Anfang noch Schulter an Schulter verteilt sich die Menge auf den ersten paar Kilometern recht schnell und nach einiger Zeit erreichen wir Lap Dånalds – den weltweit einzigen Rentierburgergrill direkt am See. Auch wenn die Burger verdammt lecker aussehen und riechen habe ich keinen Platz mehr im Magen frei um zu probieren. Nach ein paar Minuten des Sonne genießens wandern wir nun ziemlich alleine weiter in Richtung Kebnekaise. Dummerweise fängt es recht bald an wie aus Kübeln zu regnen und wir ziehen unsere Regenjacken an. Schweißgebadet schlagen wir nach etwa 2 Stunden entnervt unser Zelt auf und beschließen früh schlafen zu gehen um morgen umso fitter weiterzugehen. Dumm nur, wenn man weit ab von allen Bächen und Seen campt und so ohne Wasser ziemlich auf dem Trockenen sitzt. Beim letzten Blick aus dem Zelt stürzt dann noch ein Trailrunner direkt in unseren Vorgarten, schüttelt sich kurz und bevor ich nur meine Hilfe anbieten kann ist er schon wieder verschwunden. Habe ich erwähnt, dass hier oben alle ein bisschen verrückt sind?

Der erste Morgen auf Tour

Als wir aufwachen ist noch immer alles nass. Nur eben unsere Hälse nicht. Also anziehen, Zelt zusammenpacken und weiter. Immer auf der Suche nach Wasser. Meine ‚Wassergewinnungsanlage‘ die ich mir von Bear Grylls abgeschaut habe hat nämlich ziemlich genau drei Tropfen gesammelt, ein bisschen dürftig für zwei Personen zum Kochen, trinken und Zähne putzen… Kurz hinter unserem Zeltplatz sehen wir weitere Zelte in denen sich langsam Leben breitmacht. Nach einer halben Stunde kommen wir an den ersten Fluss und trinken so viel wir können und füllen alle Flaschen wieder auf.

Langsam macht sich Hunger breit und wir nutzen die wunderbare Aussicht an einer Klippe zum Müsli essen und Kaffee trinken.

Der erste Einsatz des neuen Kochers: Wasser kochen für Kaffee und Müsli

Lest in Teil 3 wie wir nach dem ersten Tag am Checkpoint Singi ankommen und überglücklich den besten Zeltplatz der Welt beziehen.

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Ein Gedanke zu “Fjällräven Classic 2016 – Teil 2

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