Fjällräven Classic 2016 – Teil 1

Guten Morgen!

Auf diesem Blog möchte ich nun Fotos und Berichte zu den kleinen und größeren Abenteuern und Wanderungen und natürlich hin und wieder mal Equipment und Netzfunden posten. Den Start soll ein kurzer Abriss der Fjällräven Classic im letzten Jahr machen.

Preparation is key

Wie kommt man eigentlich auf die Idee sich unvorbereitet und ohne so etwas Ähnliches jemals gemacht zu haben in die schwedische Wildnis zu begeben?

Nun, der ursprüngliche Plan für unser verlängertes Männerwochenende war eigentlich nach Schottland zu fahren und dort von einem B&B zum Nächsten zu wandern. Auf der Suche nach einer Route und ein bisschen Equipment stieß ich auf der Fjällräven-Website auf einen Link namens „Classic“. Zuerst hielt ich es für eine Kategorie Bekleidung doch wurde ich beim Klick eines Besseren belehrt. Stattdessen handelt es sich bei der „Classic“ um eine 110 Kilometer lange Wanderung durch das schwedische Fjell.

Kaum hatte ich David den Link zugeschickt war er Feuer und Flamme, quasi sofort dabei Flugtickets zu besorgen und alles zu planen. So kam es wie es kommen musste und wir meldeten uns an, besorgten Flugtickets, überlegten wie lang die Tagesetappen wohl sein dürften und planten wann wir das Ziel erreichen würden um die Zeit bis zum Rückflug nicht im Zelt verbringen zu müssen einen Aufenthalt im Hotel.

Die Reise beginnt

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Mein Rucksack – aka Döner

Irgendwann war es dann soweit und der lang herbeigesehnte 4. August 2016 kam. Um 6:25 sollte unser Flug ab Hamburg gehen, da heißt es früh aufstehen. Nach ungefähr 2 Stunden nervösem im Bett rumwälzen stand ich also um 1:30 Uhr auf um mich noch einmal frisch zu machen, alles auf Vollständigkeit zu prüfen und dann stand David vor der Tür. Zusammen fuhren wir nach Hamburg, parkten sehr luxuriös direkt neben dem Terminal was sich bei unserer Rückkehr finanziell rächen sollte und betraten den Flughafen. Natürlich waren wir viiiiiiel zu früh da und so warteten wir ca. 1 Stunde bevor wir unsere Rucksäcke aka Döner endlich abgeben konnten. Glücklicherweise sind wenigstens die Schlangen an der Sicherheitskontrolle um diese Uhrzeit kurz. Blöderweise fällt dafür auch das Frühstück aus da noch keins der Geschäfte geöffnet ist.

Von Hamburg ging es nach Kopenhagen und über Stockholm nach Kiruna. Dort stiegen wir um in die bereits wartenden Busse die uns zum Zeltplatz bringen sollten. Hier gab es die Wanderpässe, Verpflegung und Gas sowie einen Fjällräven-Store in dem letzte Einkäufe erledigt werden konnten. Außerdem kam man bereits mit einigen Leuten ins Gespräch die man im Laufe der Wanderung immer wieder treffen sollte. Außerdem wartete hier auch die erste Herausforderung auf uns Neulinge: Zelt aufbauen. Kaum angekommen stürzten wir uns in dieses Abenteuer und bauten zum ersten Mal unser Zelt auf. Klappt gar nicht so schlecht… Auf diesen ca. zwei Quadratmetern sollten wir also die nächsten Tage leben und schlafen. Nach dieser ersten Feuerprobe erkundeten wir noch den Zeltplatz, tranken das letzte Bier in Zivilisation und gingen früh am Abend schlafen, dunkel wird es in Lappland im August eh nicht.

Nach dieser ersten Nacht starteten wir den Tag mit einer kurzen Dusche und einem Frühstück dass ich auf einem Campingplatz niemals erwartet hatte. Einfach richtig gut! Dann hieß es: einpacken, ein letztes Mal die Ausrüstung prüfen und den Koffer abgeben. Der wird nämlich luxuriöserweise ins Ziel gebracht und kann dort gegen Vorlage des Wanderpasses wieder ausgelöst werden. Und dann hieß es warten auf den Bus der uns nach Nikkaluokta zum Start der diesjährigen Classic bringen sollte. Die Autofahrt dauert ca. eine Stunde. Die meisten nutzen die Zeit um noch einmal zu schlafen, der Rest quasselt nervös mit dem Nachbarn bis die Reise plötzlich endet. Am Start angekommen wird zum ersten Mal der Wanderpass gestempelt bevor es endlich losgeht.

Lest in Teil 2 meines Reiseberichts wie wir den Start der Classic und die ersten Kilometer erlebt haben.

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